Vier Zonen, vier Aufgaben
| Zone | Netz | Beispiel-Endpunkt |
|---|---|---|
| Arbeitsplätze | 10.10.0.0/24 | Client-01 · 10.10.0.10 |
| DMZ | 172.16.10.0/24 | Web-Proxy · 172.16.10.10 |
| Server | 10.20.0.0/24 | App-Server · 10.20.0.10 |
| Management | 10.99.0.0/24 | Admin-Station · 10.99.0.10 |
Übergänge sind gerichtet
FW-EDGE verbindet Arbeitsplätze mit DMZ, FW-CORE die DMZ mit Server und FW-ADMIN das Management mit Server. Ein Pfeil modelliert nur diese Richtung. Eine Verbindung in Gegenrichtung wird dadurch nicht automatisch freigegeben.
Die DMZ dient hier auch als Zwischenzone eines modellierten Pfads. Das ist eine didaktische Vereinfachung und keine Empfehlung für eine konkrete physische Netzarchitektur.
Ein eigenes Modell daraus entwickeln
- Lade das Beispiel als neues Projekt. Wähle eine Zone im Diagramm, um ihre Netze und Endpunkte zu sehen.
- Verschiebe Zonen am Kopf per Maus oder fokussiere den Zonenknopf und nutze die Pfeiltasten. So bleibt die Struktur auch per Tastatur bearbeitbar.
- Bearbeite unter Netze & Endpunkte die Adressen. Verwende eindeutige, nicht überlappende IPv4-Netze.
- Lege für jede benötigte Richtung einen Übergang und passende Regeln an. Standardmäßig blockierende Übergänge erfordern ausdrückliche Freigaben.
- Prüfe HTTPS von
10.10.0.10nach10.20.0.10: im Beispiel erlaubt. SSH von10.99.0.10nach10.20.0.10ist über FW-ADMIN ebenfalls erlaubt.
Eine Zone ist noch kein Sicherheitsnachweis
NetPath richtet keine VLANs ein und konfiguriert keine Geräte. Innerhalb derselben Zone liefert die Pfadanalyse „Nicht bestimmbar“, weil interne Filter nicht modelliert werden. Reale Segmentierung benötigt außerdem passende Switch-, Routing- und Firewall-Konfigurationen.