Was eine Zelle bedeutet
Die Zeile ist die Quelle, die Spalte das Ziel. Jede Berechnung gilt für genau ein Protokoll und einen Zielport – beispielsweise TCP 443. Die Gegenrichtung wird separat berechnet. Bei vier Endpunkten entstehen zwölf gerichtete Paare ohne Selbstverbindungen.
So erzeugst du die Beispielmatrix
- Öffne das Beispiel und wähle Beispielprojekt laden. Die Ansicht Kommunikationsmatrix öffnet sich.
- Wähle TCP und Zielport 443. Klicke auf Matrix berechnen.
- Client-01 → App-Server ist „Erlaubt“. Admin-Station → App-Server ist für TCP 443 „Blockiert“, weil FW-ADMIN nur SSH auf Port 22 freigibt.
- Klicke auf eine Ergebniszelle, um den Pfad und die auslösenden Regeln zu sehen.
- Berechne anschließend TCP 22. Die Admin-Verbindung ist jetzt erlaubt. Exportiere die gewünschte Matrix über CSV exportieren.
Drei Ergebnisse statt falscher Gewissheit
- Erlaubt
- Alle gefundenen modellierten Pfade erlauben die Anfrage.
- Blockiert
- Jeder gefundene modellierte Pfad enthält eine blockierende Entscheidung.
- Nicht bestimmbar
- Zum Beispiel fehlt ein gerichteter Pfad, die Adresszuordnung ist unklar, alternative Pfade entscheiden unterschiedlich oder die Suche erreicht ihre Grenze.
„Kein Pfad modelliert“ ist bewusst kein Beweis einer Blockierung. Ebenso bedeutet „Erlaubt“ nicht, dass ein Server antwortet oder ein Dienst läuft.
CSV für die Dokumentation nutzen
Der Export enthält die berechneten Verbindungen. Notiere zusätzlich Projektstand, Protokoll, Port und Datum in eurer Dokumentation. Nach Änderungen am Modell musst du die Matrix neu berechnen. JSON sichert das vollständige Projekt; CSV ist eine Ergebnisübersicht und kein Projekt-Backup.